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Peng Gao – neue Nummer 1 des VfR in der Saison 2017/18

(Thorsten Schiek) Peng Gao heißt die neue Nummer eins des VfR in der Saison 2017/18. Die Spatzen und solche, die sich dafür halten, pfeifen es längstens von den Dächern.

Der seit Jahren beständig beste Spieler seiner Klasse wechselt vom Hohenlohischen ins Remstal. Kein weiter Weg die 40 Kilometer einfache Strecke mit dem Auto, aber ein großer Schritt für Peng Gao. Seinen Heimatverein, die TTC Gnadental, zu verlassen, die sich jahrelang vorbildlich um ihren Spitzenkönner kümmerte und ihm den Weg in eine sichere Zukunft in Deutschland ebnete, fällt dem 38-jährigen Extrakönner sehr, sehr schwer. Und es ist eine Rückkehr zur alten Liebe keinesfalls ausgeschlossen, wie es auch Klaus Mack, Teamkoordinator und langjähriger Mitspieler Pengs, in einer ersten Stellungnahme formulierte. Dass Gnadental nicht glücklich über den Abgang sein würde, war allen Beteiligten klar. Jedoch wird das sehr gute langjährige Verhältnis der beiden Vereine dieser Belastungsprobe sicherlich stand halten, begleiten sich die ersten und zweiten Mannschaften der Clubs schon lange Zeit in diversen Klassen. Und ähnlich wie mit Peng Gao und Gnadental verhält es sich bei uns in Birkmannsweiler. Einst holte unser Ex-Abteilungsleiter Werner Bürkle Roman Domagala und Marek Krawzyk als Spieler und Trainer nach Birkmannsweiler. Es wurden Wohnungen besorgt und auch bei der Jobsuche wurde kräftig unter die Arme gegriffen. Es wurde Integration geschaffen. Trotzdem: Beide verließen den Verein nach sechs bzw. sieben Jahren. Neu kamen Thomas Ogunrinde und Georgy Teliysky, die nun seit mehr als 6 bzw. 8 Jahren in der ersten Mannschaft spielen und mitten im Ort ihre Wohnungen bezogen. Auch hier stand die Verzahnung in den Verein und das Dorfgeschehen im Vordergrund. Dieses Wurzelnbilden verspricht Kontinuität, spielt die erste Mannschaft seit nunmehr über einem Jahrzehnt in der Verbandsliga oder höher und es gehen auch Erfolg versprechende Talente aus dem Training des Jugendcheftrainers Teliysky hervor, die in der ersten und zweiten Mannschaft ihren Platz gefunden haben. Natürlich hinkt jeder Vergleich, aber die Philosophie der Vereine ist ähnlich; und doch ist Peng viel mehr in seinem alten Verein gewesen: Jugend- und Aktiventrainer, Sieggarant und Sympathieträger, ein Sportsmann durch und durch. Aber wie in so mancher Ehe gibt es auch im Sport hin und wieder Reibungspunkte, Unstimmigkeiten oder wie es Klaus Mack in einem Interview sagte: „Gao kann auch einen ziemlichen Dickschädel haben.“ Und wenn zwei Meinungen aufeinander treffen, gibt es nicht immer sofort eine Lösung. Profitieren kann davon nun der VfR. Wie der weitere Weg dann gegangen werden will und kann, ist über die Saison 2017/18 zunächst offen. Peng behält selbstredend seinen Lebensmittelpunkt in Gschlachtenbretzingen. Er wird seine bisherige Trainertätigkeit aber stark runterfahren, um „mehr Zeit neben dem normalen Job mit der Familie verbringen zu können“. Auch ist sein Sohn Bo Yü nach wie vor an der Platte für Gnadental, das sich in einem Umbruch befindet, wie es Klaus Mack sagte. Mit Westendorf und Diemer verlassen zwei weitere Säulen das Team. Zunächst dürfen sich die Birkmannsweiler Fans und Zuschauer auf den attraktiv spielenden, die Zuschauer mitreißenden neuen Spitzenspieler freuen, der die Mannschaft als routinierter profunder Taktikgeber voran bringt, in der Außendarstellung den Gesamtverein mit seiner sozialen Kompetenz ebenso wie seinem tadellosen Auftreten repräsentiert.

Wir freuen uns sehr auf Peng Gao und wünschen ihm in Birkmannsweiler alles Gute, viel Erfolg und vor allem den Spaß am Tischtennis, den er sich wünscht.
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