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BMW II: Sieg auf der Zielgeraden in Gnadental erkämpft 9:7
Mit letzter Kraft schleppte sich die 2. Mannschaft zum 9:7-Sieg in Gnadental. Die ohne ihre etatmäßige Nummer 1 angetretenen Hohenloher gaben erwartet starken Gegner ab. Zum Erlebnisaufsatz des Spiels:

Am frühen Sonntag Morgen trafen wir uns an der Halle in BMW zur Abfahrt. Einzig unser Top-Model Emannuell kam mit Verspätung, wollte er seinen athletischen Körper zuvor noch in Thomas Ogunrindes Wellness-/Spa-Bereich einer gründlichen Reinigung unterziehen. Nachdem auch dieses Ritual sein Ende fand, ging es los.2016 10 04 PHOTO 00000103 Gerrys Hybrid nahm die Landstraße den Insassen altersgerecht angepasst gemächlich. Chris fuhr mit Daimlers High-End-Maschine zügig und war mit seinem Team denn auch 20 Minuten vor 9 Uhr vor der Halle. Leider war es die falsche. Als dann das Auto der Weißen eintraf (Gerry, Emmi und ich), konnten wir mit einem Anruf beim Gäste-Team-Chef Klaus Mack das Rätsel der geschlossenen Halle lösen: Gnadental hat ne neue, schöne, große Halle, aber 50 m von der alten entfernt. Zur Ersteren liefen wir denn nun bei leichtem Nieselregen. Motzig im Gespräch versuchte man mir, dem Team-Kapitän, dem Steuermann des Schiffes, dem Direktor der Mannschaft, das Anfahren der falschen Halle aufgrund fehlerhafter Vorausplanung in die Schuhe zu schieben. Napoleonesque ließ ich die Kritik an mir abperlen und wies das meuternde Volk mit harter Hand und klaren Worten in seine Schranken. Beim 2016 10 04 PHOTO 00000104Spiel zeigten sich dann wieder 6 Freunde an der Platte. Wie schon im letzten Spielbericht angedeutet, fand unser Benni seine ersten Siege. Waren in beiden ersten Begegnungen die ausländischen Spitzenkönner noch nen Ticken zu stark, konnte sich Benni in Gnadental durchsetzen und steuerte zwei wichtige Siege bei; wenn auch gegen Lukas Kramer hauchdünn im 5. Satz. Emmi durchbrach ebenfalls seine kleine Niederlagenserie mit zwei Siegen und zwei neuen Belägen, die er kurz vor dem Match von Gerry geschenkt und geklebt bekam. Wahnsinn sein Spiel gegen Klaus Mack. Mit unorthodoxen Rückhand-Schupf-Schieb-Flatter-Bällen verdutzte er Klaus dermaßen, dass dieser gar nicht wusste, wie ihm geschah. 3:0 bezwang er ihn, was uns in gleichem Maße freute, wie es Klaus verwunderte. Auch Minuten nach dem Spiel schüttelte er den Kopf. Ich vorne zwei Siege, die mein vorsaisonales Trainingslager in Traunstein am Chiemsee immer mehr als Volltreffer erweisen. Dort durch hartes Lauftraining vom Sitzplatz im Biergarten zum Bierausschank, radeln um den See für Kondition und Koordination (beim Ausweichen der Senioren-E-Bike-Fahrer) sowie herzhaftem Häxle mit Soß gestählt, steh ich im Herbst meiner Karriere strahlend da; erwähnenswert an dieser Stelle auch das gute Training bei den neuen Freunden des TT-Clubs Traunstein. Auch Chris fand nach schwächerem ersten Match im zweiten Einzel seine starke Form wieder und ist mit mir im Doppel (5:0 Siege) noch ungeschlagen!
Fazit: starke Leistung in einem fairen Match unter alten Freunden. Wobei man vordergründig von der Schwächung der Heimmannschaft ohne Nummer 1 sprechen kann. Bei genauerem Betrachten muss aber gesagt werden, dass die Gnadentaler Ausgeglichenheit in allen Mannschaftsteilen uns große Schwierigkeiten brachte.
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